Trist - Geräum - Teksty Piosenek Tłumaczenia Utworów Teledyski Online

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Trist - Geräum

Na poniższej podstronie znajdziesz utwór pod tytułem Geräum w oryginalnej wersji, oraz jego ewentualne tłumaczenie, tekst po polsku. Jego wykonawcą jest Trist. Nasz serwis skupia jedną z największych baz tekstów piosenek i teledysków w polskim internecie.

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Was ist das?, wenn die Worte, alle, heillos
Von Zungen, die kein Walten je gestimmt hat,
Im Raume hängen, auf nichts weisend als auf das Starren,

Aus leeren Augen, blöden, vom Nachtgeist behexten.
Das Lebendige, reines Wehen, niemals erkannt,
Wohnend aber in uns anvertrautem Gering,
Flieht und läßt uns allein im stummen Gehäus,
Wo alles fern ist und doch alles da,
Im taumelnden Gemächte der Titanen.

Dasein sind wir... stehen aus dem Geräum
Hinein in den Zuspruch, dessen Rede wir sind,
Daß unser Wort Wesen und Dingen ein Schrein
Sei, unser Fallen ein Ruf, fernhin, auch die Tiefe
Zur Heimat den Abgründigen, uns, zu denken.
Gehör ist Werk, in dem wir, schweigsamgesprächig,
Geburt sind. So liebt uns der Gott, daß Frucht Unseres Schwindens ein Aufgang zu schönerem Leben Gesponnen aus Fügsamem sei.

Alles ist Übermaß. Geheim
Nur Zwiegespräch zu sein, offen im Walten
Zu stehen, und sei es Erschütterung nur
Und Entsetzen, inmitten von Dingen, zu großen
Und vielen, bin ich, ist, traue ich zu vermuten,
Der Mensch. Wie aber? Geste sei´s bloß und Spiel,
Fordernd zu sein, um auszuhalten als Fremdling?
Böse geht das Geschwätz derer, die meinen, zu haben,
Und die nicht ahnen, wie ihnen sich alles verschließt.

Ist Auftrag, jeden Tag mit leerer Hand zu beenden?
Nichts gefaßt zu haben von dem, was sich bot,
Und bodenlos im gewaltigen Fluten zu stehn?
Geschehen lassen, ganz Einkehr sein, und kaum
Sich Augen bieten, listig bohrenden,
Durstend nach Fülle, und wenn sie vor ihnen steht,
Zerstörerisch, nur um dann weiterzujagen,
Nach den Erlebnissen, die niemals sind,
Wenn sich der Mensch nur in sich selbst verschließt.

Öffnung sein. Ganz Schweigen und Durchbruch
Müssen wir, die Sagenden, sein, reiner Bezug,
Verwandt nur dem Wind, wenn ein Rauschen
Durch die Kronen geht der prächtiggenügsamen Bäume -
Die merken Ihn, der atmet und sich verbirgt
Dem spähenden Sinn. Riß aber ist, und Gefäß,
Der Mensch, wenn er IST, allem sich schenkend er selbst
Der Wirrsal entsetzt, der bösen, allzugeschäftigen,
Den Geist verwüstend mit vielwissendem Schwatzen.

Nur Zeichen sein, reiner Verhalt, Gesang,
Und Staunen.
Wir sind Priester und Kinder in einem.
Doch als ich, in trüb mit Blicken verhangenem Raum,
Vorlas aus mir selbst, manches eröffnend, nur Durchbruch,
Und jeder der Hörenden offen und schutzlos im Strömen,
Finster, ungewußt sich in sich selbst verschließend,
Brach ich, zauberte nur flüchtig noch Verhüllung,
Brach sich am Dunkel das Licht, das Leben in sich,
Gewende vor Augen, die nicht sahen.

Gespenster kommen und tun, als hätten sie Aussehn.
Ihr Trachten, und nennten sie´s Leben,
Ganzheit, Frühe, Ist nur das flüchtig übergestreifte Gesicht
Von nichtiger Leere. Wir Sagenden aber, sagen wir nicht,
Indem wir sagen Ja zu allen Dingen?
Und trotzdem hasse ich und habe nur Feindschaft in mir, Wenn die geschwätzig Allzugeschäftigen kommen.
Da ist Wüste, wo der Wille zum Lebendigen,
Das Leben und den Tod zugleich verdirbt.

Der will gestorben sein. Wir sind dann Antwort,
Ganz Lassen und Gehör und nur Gespräch,
Geraunt von Ding zu Ding, von Wesen zu Wesen,
Und sind wir die Einsamen auch unter Gespenstern,
Wissen nur wir noch, scheint mir´s, was Heimat ist.
Die Wüste wächst. Ihr Name ist: Ich will. Daß ich mich gab, soll Grund sein, zu bereuen? Wer kennt mich denn?
Ich bin doch Wind nur, still Auf schwere Erde schwarze Blumen zu streuen.

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